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Gesund bleiben durch Vorsorge: Schutz für Hunde und Katzen

Wer sein Tier liebt, sorgt vor: Regelmäßige Impfungen, Wurmkuren und Gesundheitschecks sind der notwendige Basisschutz, um der Entstehung von Erkrankungen entgegenzuwirken und die Lebensqualität des Haustieres zu erhalten. Und: Wer in die Vorbeugung investiert, tut nicht nur seinen geliebten Fellfreunden etwas Gutes, sondern schont auch seinen Geldbeutel. Denn treten gefährliche Krankheiten auf und werden Operationen notwendig, kann es deutlich teurer werden. Hier erfahren Sie, welche Vorsorgemaßnahmen sinnvoll sind und mit welchen durchschnittlichen Kosten Sie rechnen können.

Überblick Vorsorgemaßnahmen

Um gesundheitliche Veränderungen frühzeitig erkennen zu können, sind wiederkehrende Gesundheitschecks beim Tierarzt unerlässlich. Dabei werden unter anderem Augen, Ohren, Zähne, Schleimhäute, Haut, das Herz-Kreislauf-System und das Gewicht geprüft. Auch das Verhalten der Tiere wird beobachtet, da Veränderungen oft erste Hinweise auf gesundheitliche Probleme geben. Zusätzlich können Blut- oder Urintests durchgeführt werden, um versteckte Erkrankungen zu erkennen.

Jährliche Kosten: von etwas mehr als 20 bis hin zu rund 70 Euro für einen einfachen jährlichen Check-up.

Impfungen sind ein wichtiger erster Schritt, um die Gesundheit von Haustieren vor Krankheiten zu schützen, von denen einige eine echte Gefahr darstellen können. Für Hunde sind beispielsweise Impfungen gegen Tollwut, Parvovirose, Staupe und Leptospirose essenziell, während für Katzen Impfungen gegen Leukose, Katzenschnupfen und Katzenseuche zum Standard zählen.

Jährliche Kosten: bis zu 130 Euro.

Parasiten wie Würmer, Flöhe oder Läuse sind nicht nur unangenehm, sondern können auch gesundheitliche Probleme verursachen. Eine regelmäßige Entwurmung und Parasitenkontrolle sind daher unerlässlich. Davon profitiert nicht nur das Haustier – auch das direkte Umfeld bleibt besser vor Ansteckungen geschützt.

Jährliche Kosten: zwischen 3 und 100 Euro – je nach Präparat, Anzahl der Tabletten, Größe des Tieres und ggf. zusätzlichen Parasitenmitteln.

Speziell bei älteren Tieren empfiehlt sich ein jährlicher Bluttest, um Erkrankungen wie Diabetes oder Nierenprobleme frühzeitig zu erkennen. Gerade Tiere im Seniorenalter profitieren enorm von regelmäßigen Blutuntersuchungen, da viele Erkrankungen erst späte Symptome zeigen. Eine frühe Intervention kann die Lebensqualität deutlich verbessern und teure Notfallbehandlungen verhindern.

Jährliche Kosten: je nach Umfang zwischen 20 bis 70 Euro.

Eine ausgewogene Ernährung ist auch bei Tieren entscheidend für ihre Gesundheit. Sie wirkt präventiv gegen viele Erkrankungen, stärkt das Immunsystem und reduziert so langfristig auch die Tierarztkosten. Eine professionelle Ernährungsberatung unterstützt dabei, das ideale Futter und die optimale Futtermenge zu ermitteln.

Jährliche Kosten: je nach Umfang zwischen etwa 70 und über 200 Euro.

Tier-Krankenversicherung: Kosten im Griff behalten

Die jährlichen Vorsorgekosten liegen – je nach Tier, Umfang und individuellen Bedürfnissen – meist zwischen rund 200 und 450 Euro. Ein Betrag, der unvorbereitete Tierbesitzer durchaus auf dem falschen Fuß erwischen kann, weiß Sina Suhm, Produktmarketing-Managerin bei der HanseMerkur: „Viele Tierhalter unterschätzen die finanziellen Belastungen, die mit einer sorgfältigen Vorsorge – etwa Impfungen und Check-ups – einher gehen.“

Eine Tier-Krankenversicherung kann diese Belastung abfedern und bietet zugleich Schutz, wenn trotz aller Vorsorge unerwartete Behandlungen notwendig werden. Mit der neuen Produktgeneration ihrer Tierversicherung hat etwa die HanseMerkur dem Thema Vorsorge ein noch stärkeres Gewicht verliehen: Mit dem Zusatzbaustein Vorsorge Plus, der in der Tarifvariante Premium plus ergänzt werden kann, wird die jährliche Vorsorgepauschale auf 250 Euro erhöht. Die Pauschale kann sogar für Leistungen genutzt werden, die über die klassische Gesundheitsvorsorge hinausgehen – darunter Verhaltenstherapie, die Kosten für die Ausstellung eines EU-Heimtierausweises oder Gesundheitszeugnisses sowie verschriebene Diätfuttermittel und Vitamin- bzw. Mineralstoffpräparate.