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Quelle: HanseMerkur

10. September 2026 Zurück

Onboarding mal anders: Einführungswoche für Nachwuchstalente

Seit vielen Jahren lädt die HanseMerkur direkt am 1. September ihre Auszubildenden und dualen Studierenden zum Auftakt ihres neuen Lebensabschnitts nach Mölln ein. Gemeinsam mit dem Ausbildungsteam Florian Krehl, Konstantin Buchholz und Celine Wegelin erleben die jungen Talente dort ein Onboarding, das weit über klassische Einführungsveranstaltungen hinausgeht.

Die Einführungswoche in Mölln für unseren neuen Azubis- und Studierendenjahrgang hat bei der HanseMerkur seit Jahrzehnten Tradition. Was passiert in dieser besonderen ersten Woche?

Florian Krehl: Unser Ziel ist, dass die neuen Auszubildenden und dualen Studierenden am Ende der Woche das Gefühl haben, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Dafür möchten wir ihnen die bestmögliche Basis für ihren Start geben. Gleichzeitig stärken wir die Gemeinschaft im Jahrgang. Die Teilnehmenden lernen sich kennen, bauen Vertrauen auf und merken, dass sie diesen Weg nicht allein gehen. Viele Freundschaften entstehen genau hier. 

Konstantin Buchholz: Außerdem schaffen wir einen Rahmen, in dem Erwartungen geklärt werden. Was kommt auf die Talente zu? Welche Unterstützung können sie erwarten? Darüber sprechen wir offen und transparent.

Celine Wegelin: Und natürlich lernen die Azubis nicht nur sich untereinander, sondern auch uns als Ausbildungsteam kennen. Das schafft Vertrauen und erleichtert den Einstieg.

Das Ausbildungsteam der HanseMerkur: Konstantin Buchholz, Carlotta Höhr, Celine Wegelin und Florian Krehl.

Das Ausbildungsteam der HanseMerkur: Konstantin Buchholz, Carlotta Höhr, Celine Wegelin und Florian Krehl. | HanseMerkur

Neben vielen schönen Erlebnissen vermitteln Sie auch Regeln, Rechte und Pflichten. Wie gelingt es, solche Themen spannend zu gestalten?

Florian Krehl: Junge Menschen möchten heute verstehen, warum Regeln wichtig sind. Deshalb erklären wir nicht nur Vorgaben, sondern auch ihren Sinn und den Nutzen dahinter. Das sorgt für mehr Verständnis und Akzeptanz.

Konstantin Buchholz: Die Nachfragen der Azubis helfen uns dabei sogar. Denn sie führen zu einem echten Dialog und manchmal auch dazu, Dinge kritisch zu hinterfragen.

Auf dem Programm stehen auch viele Spiele, Teamaufgaben und kreative Aktivitäten. Warum sind diese Elemente so wichtig?

Celine Wegelin: Gemeinsame Erlebnisse schaffen Verbindung. Wer zusammen Aufgaben löst oder Herausforderungen meistert, lernt sich auf einer anderen Ebene kennen und wächst als Gruppe zusammen.

Konstantin Buchholz: Außerdem sorgt die Mischung aus Workshops und Aktivitäten für Abwechslung. Viele Übungen fördern Zusammenarbeit und Vertrauen. Ein besonderes Highlight ist das Theaterstück, das die Gruppen selbst entwickeln. Dabei setzen sie sich mit ihrem Start ins Berufsleben auseinander und welche Auswirkungen das auf ihr gesamtes Leben hat.

Florian Krehl: Das ist oft sehr unterhaltsam, stimmt aber auch nachdenklich. Diese Co-Existenz vieler Emotionen macht die Woche so besonders. 

Viele Aktivitäten führen die Teilnehmenden aus ihrer Komfortzone. Ist das bewusst so geplant?

Florian Krehl: Absolut. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern Neues auszuprobieren. Diese Erfahrung hilft auch im Berufsleben, wo man immer wieder vor unbekannten Herausforderungen steht. Wir möchten Mut machen, offen an neue Aufgaben heranzugehen.

Konstantin Buchholz: Unser Motto lautet dabei: Einfach mal machen. Entscheidend ist die Bereitschaft, sich einzubringen und gemeinsam in Teamwork konstruktiv Lösungen zu finden.

Sie verbringen eine ganze Woche mit den neuen Auszubildenden. Gewinnen Sie dabei schon ein Gefühl dafür, wie sich die Jahrgänge entwickeln werden?

Celine Wegelin: Nach den ersten Tagen erkennt man vor allem die Dynamik einer Gruppe. Manche Jahrgänge sind besonders energiegeladen, andere eher ruhig.

Florian Krehl: Wie sich einzelne Menschen entwickeln, lässt sich dagegen oft noch nicht vorhersagen. Im Gegenteil: Besonders schön ist es zu sehen, wie manche, die vielleicht eher zurückhaltend wirkten, während ihrer Ausbildung über sich hinauswachsen.

Konstantin Buchholz: In Mölln lernen wir die Auszubildenden noch einmal ganz anders kennen als im offiziellen Auswahlverfahren. Gleichzeitig zeigen auch wir viel von uns selbst. So entsteht eine Offenheit und eine Vertrauensbasis, die die Zusammenarbeit erleichtert. Am Ende geht es darum, sich als Menschen kennenzulernen und nicht nur ihre Rolle im Unternehmen.