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Quelle: HanseMerkur / FUNKE Foto Services

Hamburg, 15. September 2026 Zurück

FUNKE-Verlegerin Julia Becker übernimmt Schirmherrschaft des 45. HanseMerkur Preises für Kinderschutz

Verlegerin Julia Becker, Aufsichtsratsvorsitzende der FUNKE Mediengruppe, ist Schirmherrin des HanseMerkur Preises für Kinderschutz 2026. Seit 1980 würdigt der Preis herausragendes Engagement im Kinder- und Jugendschutz. Jährlich zeichnet die HanseMerkur damit Organisationen aus, die sich mit außergewöhnlichem Einsatz um das Wohl junger Menschen kümmern. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 120.000 Euro unterstützt die Preisträger in ihrer wichtigen Arbeit.

„Kinder und Jugendliche können sich nicht immer ausreichend Gehör verschaffen – umso wichtiger sind Menschen, die ihnen zuhören und ihre Anliegen sichtbar machen. Julia Becker steht für eine solche Haltung. Mit ihrem vielfältigen Engagement setzt sie ein klares Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung. Wir freuen uns sehr, dass sie als Schirmherrin des diesjährigen HanseMerkur Preises für Kinderschutz diejenigen unterstützt, die sich tagtäglich für das Wohl junger Menschen einsetzen und ihnen eine starke Stimme geben wird“, so Eberhard Sautter, Vorstandsvorsitzender der HanseMerkur.

Verlegerin Julia Becker ist Mitgesellschafterin und Aufsichtsratsvorsitzende der FUNKE Mediengruppe, eines der größten und erfolgreichsten Medienunternehmen in Deutschland. Mit nüchterner Klarheit und beständiger Entschlossenheit meldet sie sich immer wieder zu Wort, wenn es um grundlegende Fragen von gesellschaftlicher Tragweite geht – etwa um die Bedeutung der Pressefreiheit oder die Verantwortung der Medien in einer demokratischen Ordnung. Außerdem engagiert sie sich seit Jahren in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Im Kuratorium der Brost-Stiftung setzt sie sich für Zusammenhalt, Bildung und die Förderung von Kindern und Senioren ein. Als Mitglied des Freundeskreises der Stiftung Lesen stärkt sie die Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen. Zudem unterstützt sie im Kuratorium der Initiative #UseTheNews die Medienkompetenz junger Menschen und fördert als Vorstandsmitglied der Deutschen Journalistenschule den journalistischen Nachwuchs.

„Unser Motto bei FUNKE ist ‚Journalismus für eine offene, informierte Gesellschaft‘ – es ist unsere Verantwortung als Medienhaus, für zukünftige Generationen sicherzustellen, dass sie wohlbehütet und sicher aufwachsen können. In einer Zeit, in der Kinder früh und ungeschützt digitalen Räumen ausgesetzt sind, wächst die Verantwortung unabhängiger Medien“, sagt Julia Becker. „Wir klären auf, ordnen ein und hören Betroffenen zu – ohne sie zur Schlagzeile zu machen. Starker Kinderschutz braucht eine starke, unabhängige Öffentlichkeit. Diesen Preis begleiten zu dürfen, ist für mich Verpflichtung und Ehre zugleich.“

Der HanseMerkur Preis für Kinderschutz steht unter dem Leitgedanken: „Sorge für Kinder ist Vorsorge für die Zukunft.“ Bislang wurden 188 Projekte geehrt – von Gewaltprävention über Inklusion, Bildung und Gesundheit bis hin zu innovativen Ansätzen gegen Online-Mobbing. Die Auszeichnung lenkt den Blick auf gesellschaftliche Missstände und fördert Projekte, die sich dieser annehmen.

Die Preisverleihung findet am 6. Oktober 2026 in Hamburg statt.

 

Über den HanseMerkur Preis für Kinderschutz

Im UNO-Jahr des Kindes 1979 gab die HanseMerkur bei Prof. Dr. Hedwig Wallis, damals Direktorin der Psychosomatischen Abteilung an der Hamburger Universitäts-Kinderklinik, eine Studie in Auftrag, welche nachwies, dass die begleitende Mutter zur Beschleunigung des Genesungsverlaufs und zur Vorbeugung gegen seelische Schäden bei stationären Aufenthalten von Kindern entscheidend ist. Diese Erkenntnis mündete ein Jahr später in den „Mutter-und-Kind-Tarif“, mit dem die HanseMerkur als erster privater Krankenversicherer das „Rooming-in“ absicherte. Parallel dazu wurde 1980 erstmals unter dem Motto „Sorge für Kinder ist Vorsorge für die Zukunft“ der HanseMerkur Preis für Kinderschutz ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden einzelne Personen, private Initiativen und Gruppen in Deutschland, die sich weitgehend ehrenamtlich und höchst engagiert sowie beispielhaft für die Belange von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Dies kann im Bereich der psycho-sozialen, der medizinischen oder gesellschaftlichen Hilfe bzw. Vorbeugung geschehen. Eine zehnköpfige Jury aus renommierten Kinderschützern, der unter anderem Prof. Dr. Sabine Andresen (Der Kinderschutzbund), Georg Graf Waldersee (Deutsches Komitee für UNICEF) und Prof. Dr. Sabine Walper (Deutsche Liga für das Kind) angehören, sorgt für den Know-how-Transfer und die Qualitätskontrolle bei der alljährlichen Auswahl exzellenter Initiativen im Kinder- und Jugendschutz. Seit 1980 haben sich über 4.000 Projekte beworben. Ausgezeichnet wurden bislang 188 Projekte, die Preisgelder in Höhe von über 1,4 Millionen Euro erhalten haben.